Warum Erziehung heute schwieriger ist als vor 20 Jahren

Helikopter, Handy, Hormonschub: Warum Erziehen heute anstrengender ist als je zuvor – und trotzdem das Beste, was uns passieren konnte

Früher gab es ein Telefon mit Wählscheibe, einen Sandkasten und den Satz „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst“. Heute gibt es Familien-Chatgruppen, Lern-Apps und 47 Ratgeber zur gewaltfreien Kommunikation. Willkommen im Elternsein 2.0.

Neulich saß ich um 22:30 Uhr am Küchentisch. Vor mir ein halb aufgegessener Toast, neben mir ein Schulranzen, der gepackt werden wollte, und auf dem Schoß ein Siebenjähriger, der mir erklärte, warum er unbedingt einen eigenen YouTube-Kanal braucht. Sein kleiner Bruder lag derweil quer im Flur und brüllte, weil sein Lego-Männchen keinen passenden Helm hatte. Meine Frau schrieb parallel eine E-Mail an den Chef, ich hatte Rückenschmerzen vom Bücken beim Playmobil-Aufräumen und dachte nur: Haben unsere Eltern das auch so erlebt?

Die ehrliche Antwort: Nein. Nicht so. Erziehung war vor 20 Jahren nicht unbedingt besser, aber sie war in vielem einfacher, überschaubarer, leiser. Und wenn du zwischen 38 und 55 bist, zwei kleine Wirbelwinde zu Hause hast und tagsüber Verantwortung im Job trägst, dann kennst du dieses Gefühl: Du liebst deine Kinder abgöttisch – und bist trotzdem abends so fertig, als hättest du einen Marathon im Matsch gelaufen.

Warum ist das so? Und was können wir tun, ohne uns selbst zu verlieren? Eine ehrliche Bestandsaufnahme mit Humor, Alltag und ein paar Ideen, die wirklich helfen.

1. Früher war nicht alles besser – aber vieles klarer

Vor 20 Jahren, also Anfang der 2000er, gab es kein Smartphone in jeder Kinderhand, kein Homeschooling per Tablet, keine Kita-App mit 14 Push-Nachrichten am Tag. Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt. Wer damals Kinder bekam, erzog weitgehend offline.

Heute wachsen Kinder in einer komplett digitalisierten Welt auf – und wir erziehen mit. Das Durchschnittsalter bei der ersten Geburt liegt in Deutschland inzwischen bei rund 30 Jahren für Frauen und deutlich darüber für Männer, viele bekommen ihre Kinder erst mit Mitte oder Ende 30. Das heißt: Wir gehören zu einer Generation, die noch mit Kassettenrekorder und Telefonzelle aufgewachsen ist, aber Kinder großzieht, die mit dem Finger über Displays wischen, bevor sie sprechen können.

Dieser Graben ist riesig. Wir mussten Medienkompetenz nicht lernen, wir müssen sie uns im laufenden Betrieb aneignen – während unsere Kinder uns dabei überholen.

2. Die größte Falle: Zu viel Wissen, zu viele Meinungen

Früher fragte man die eigene Mutter, die Hebamme oder den Kinderarzt. Heute fragt man Google – und bekommt 2,3 Millionen Antworten in 0,4 Sekunden.

Stillen oder Fläschchen? Brei oder Breifrei? Montessori oder Waldorf? Belohnen oder lieber bedürfnisorientiert begleiten? Kaum hast du eine Frage, hast du 20 Expertenmeinungen, 30 Instagram-Reels und ein schlechtes Gewissen gratis dazu.

Ich erinnere mich an unsere Anfangszeit mit zwei kleinen Söhnen im Abstand von kaum einem Jahr. Der eine schlief schlecht, der andere schlief überall, nur nicht im Bett. Ein Freund sagte: „Lass sie einfach schreien, das härtet ab.“ Eine Bekannte sagte: „Tragt sie 24 Stunden, sonst gibt es Bindungsschäden.“ Und ein Podcast sagte: „Ihr müsst nur eure innere Kindheit heilen, dann schlafen sie durch.“ Am Ende saßen wir nachts um drei Uhr wach im Wohnzimmer, hielten jeweils ein schlafendes Kind im Arm und googelten mit einer Hand „Schlafroutine Kleinkind“.

Die Psychologie weiß heute viel mehr über kindliche Entwicklung als früher – etwa wie wichtig sichere Bindung, Regulation und Vorbildverhalten sind. Das ist ein Fortschritt. Aber es hat eine Nebenwirkung: Wir wissen so viel, dass wir ständig Angst haben, etwas falsch zu machen. Der amerikanische Soziologe hat dafür schon vor Jahren den Begriff der „intensiven Elternschaft“ geprägt: Wir investieren mehr Zeit, Geld, Gedanken und Gefühle in unsere Kinder als jede Generation vor uns – und fühlen uns trotzdem nie gut genug.

Manchmal hilft es, einen Klassiker zur Hand zu haben, der einen wieder erdet. Der Kinderarzt Remo H. Largo hat mit seinem Buch Babyjahre: Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren Generationen von Eltern beruhigt: Kinder entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo, sie sind keine Projekte, die man optimieren muss. Allein dieser Satz senkt den Blutdruck.

3. Das Smartphone: Der unsichtbare Mitbewohner

Reden wir Klartext: Das Handy ist unser bester Freund und unser größter Erziehungsgegner zugleich.

Unsere Kinder sehen uns ständig am Bildschirm. Wir beantworten im Spielplatz-Sandkasten noch schnell eine Dienstmail, wir fotografieren das Pausenbrot für die Familiengruppe, wir checken abends die Schul-App, ob morgen Wandertag ist. Und dann wundern wir uns, warum der Nachwuchs bei Tisch nicht zuhört und beim kleinsten Frust nach dem Tablet schreit.

Kinder lernen durch Nachahmung. Das ist keine esoterische Weisheit, das ist Entwicklungspsychologie-Grundwissen. Wenn wir selbst alle drei Minuten aufs Display starren, können wir schlecht glaubwürdig Bildschirmregeln aufstellen.

Und umgekehrt: Medien erziehen mit. Vor 20 Jahren gab es „Sendung mit der Maus“ um 11:30 Uhr am Sonntag. Heute gibt es Streaming, YouTube Kids, Online-Spiele mit Chatfunktion. Kinder kommen viel früher mit Werbung, Vergleich, Leistungsdruck und leider auch mit ungeeigneten Inhalten in Kontakt. Wir müssen filtern, begleiten, erklären – zusätzlich zu allem anderen.

Anekdote aus dem Freundeskreis: Ein befreundeter Vater, selbst IT-ler, wollte konsequent „medienfrei“ erziehen. Bis sein Sohn im Kindergarten fragte, wer dieser „Minecraft“ sei – ein neues Kind in der Gruppe? Drei Wochen später hatte die Familie klare Tablet-Zeiten, eine Ladestation im Flur und einen Wecker, der das Ende der Medienzeit ankündigt. Nicht perfekt, aber pragmatisch. Genau darum geht es.

4. Karrierehöhepunkt trifft Trotzphase: Der Spagat der späten Eltern

Wer mit Ende 30 oder Anfang 40 Kinder bekommt, steckt mitten im Leben: verantwortungsvoller Job, vielleicht ein Hauskredit, gleichzeitig alternde eigene Eltern, für die man sich zunehmend mitverantwortlich fühlt. Und zu Hause ein Kindergartenkind, das diskutiert wie ein kleiner Anwalt.

Vor 20 Jahren war das klassische Modell noch häufiger: ein Elternteil – meist die Mutter – blieb länger zu Hause. Heute arbeiten in den meisten Familien beide, oft beide in Vollzeit oder vollzeitnah. Die Betreuung ist besser ausgebaut als früher, aber alles andere als entspannt: Personalmangel in Kitas, kurzfristige Schließungen, kranke Kinder, die man nicht in die Betreuung bringen darf, Homeoffice mit Fieberthermometer auf dem Schreibtisch.

Ich kenne das gut: Morgens Videocall, mittags U8-Termin, nachmittags Elternabend, abends Wäscheberge. Dazwischen ein Kind, das seine Hausaufgaben „später“ machen will und ein zweites, das ausgerechnet um 18 Uhr Hunger, Heimweh und einen Wackelzahn gleichzeitig bekommt. Man jongliert – und lässt regelmäßig einen Ball fallen. Meistens den eigenen.

Ein Verwandter von mir hat es trocken auf den Punkt gebracht: „Mit 25 hatte ich Energie für drei Nächte durchtanzen. Mit 45 habe ich Energie für eine Nacht Zahnen – und brauche drei Tage Erholung.“ Das ist lustig, weil es wahr ist. Ab einem gewissen Alter steckt man Schlafmangel schlechter weg, der Rücken meldet sich beim Bobbycar-Anschieben, und nach einem Kindergeburtstag mit zwölf Sechsjährigen braucht man erst mal Stille.

5. Der Druck, alles richtig und besonders gut zu machen

Früher reichte es, wenn das Kind satt, sauber und einigermaßen höflich war. Heute soll es bitte schon mit vier Englisch können, mit sechs ein Instrument spielen, sozial kompetent, resilient, kreativ, sportlich und natürlich glücklich sein. Am besten ohne Zucker, ohne Druck und ohne Geschwisterstreit.

Social Media verstärkt das enorm. Auf dem Spielplatz erzählen alle, wie toll ihr Kind schläft. Auf Instagram sehen wir perfekt eingerichtete Kinderzimmer und selbst gebackenes Dinkel-Bananenbrot in Bärenform. Was wir nicht sehen: die Nächte, die Tränen, die Zweifel.

Psychologen sprechen vom Vergleichsstress: Je mehr wir uns vergleichen, desto unzufriedener werden wir – obwohl es uns objektiv gut geht. Und Kinder spüren diesen Druck. Wenn Mama und Papa gestresst sind, weil das Kind beim Sportfest nicht Erster wird, lernt das Kind nicht Ehrgeiz, sondern Angst, zu enttäuschen.

Dabei ist Trotz keine Bosheit, sondern Entwicklung. Wenn ein Dreijähriger sich im Supermarkt auf den Boden wirft, weil er die Banane selbst halten will, testet er keine Grenzen im militärischen Sinn – er übt Autonomie. Wenn ein Achtjähriger bei den Hausaufgaben heult, ist er nicht faul – er ist überfordert oder müde. Dieses Wissen hilft, gelassener zu bleiben. Zumindest theoretisch. Praktisch atme ich in solchen Momenten erst mal dreimal durch und zähle im Kopf Lego-Steine.

Sehr hilfreich fand ich in dieser Phase das Buch von Jesper Juul Nein aus Liebe: Klare Eltern – starke Kinder. Juuls Kernbotschaft ist befreiend einfach: Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern klare, authentische Eltern, die auch mal Nein sagen – aber aus Beziehung statt aus Macht. Das nimmt enorm viel Druck raus.

6. Wo ist das Dorf, das es braucht, um ein Kind großzuziehen?

Es heißt, man brauche ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. Nur: Wo ist dieses Dorf hin?

Vor 20 Jahren wohnten viele Familien noch näher bei Großeltern, Tanten, Nachbarn. Heute ziehen wir Jobs hinterher, Großeltern wohnen 300 Kilometer entfernt oder arbeiten selbst noch. Freundschaften müssen in volle Terminkalender gequetscht werden. Nachbarschaftshilfe ist oft ein netter Wunsch, aber keine verlässliche Struktur.

Meine Cousine mit drei Kindern hat mir erzählt, dass sie für einen einzigen Babysitter-Abend mit ihrem Mann vier Wochen Vorlauf, drei WhatsApp-Gruppen und eine Bestechung mit Pizza brauchte. Früher klingelte man einfach nebenan. Heute organisiert man Betreuung wie ein kleines Unternehmen.

Dazu kommt: Erziehungsstile driften auseinander. Die Großeltern sagen: „Ein Klaps hat uns auch nicht geschadet.“ Wir wollen es anders machen: erklären, begleiten, aushalten. Das führt zu Diskussionen am Kaffeetisch, bei denen man sich plötzlich rechtfertigen muss, warum das Enkelkind keine Süßigkeiten zur Beruhigung bekommt. Anstrengend – auch wenn alle es gut meinen.

7. Die gute Nachricht: Späte Eltern bringen viel mit

So, genug gejammert. Denn seien wir ehrlich: Spät Eltern zu werden hat riesige Vorteile.

Erstens: Gelassenheit. Mit Ende 30 oder Anfang 40 wirft uns nicht mehr jeder Gegenwind um. Wir haben schon Krisen im Job überstanden, Trennungen, Umzüge, Krankheiten. Ein Wutanfall wegen der falschen Sockenfarbe bringt uns nicht mehr so schnell aus der Fassung wie mit Mitte 20. Wir wissen: Auch das geht vorbei. Meistens noch vor dem Abendessen.

Zweitens: Stabilität. Viele von uns stehen finanziell und beruflich sicherer da als mit Anfang 20. Wir können uns eher mal eine Auszeit nehmen, eine Haushaltshilfe leisten oder in Ruhe entscheiden, ohne jeden Cent umzudrehen. Das ist ein Privileg – und es nimmt Druck aus dem Familienalltag.

Drittens: Bewusstheit. Wir haben uns meist bewusst für Kinder entschieden, oft nach langem Abwägen. Wir haben vorher gelebt, gereist, gearbeitet, gefeiert. Wir müssen niemandem mehr etwas beweisen. Wenn wir samstags auf dem Fußballplatz stehen statt im Szene-Café, dann weil wir es so wollen – na ja, meistens.

Viertens: Beziehung auf Augenhöhe. Ältere Eltern neigen Studien und Beobachtungen aus der Familienforschung zufolge eher dazu, viel mit ihren Kindern zu sprechen, zu erklären und zu verhandeln statt einfach anzuordnen. Das kostet Zeit und Nerven, fördert aber Sprache, Empathie und Selbstvertrauen.

Kurz gesagt: Wir haben weniger Energie, aber mehr Haltung. Weniger Schlaf, aber mehr Humor. Und Humor ist in der Erziehung Gold wert.

8. Was im Alltag wirklich hilft – 7 Tipps zwischen Meeting und Matschhose

Keine Theorie ohne Praxis. Hier kommt, was bei uns und in vielen befreundeten Familien tatsächlich funktioniert – nicht perfekt, aber gut genug:

1. Weniger Information, mehr Intuition.
Such dir ein, zwei Quellen, denen du vertraust, und mute den Rest. Ständiges Googeln macht unsicher. Wenn du merkst, dass du nachts um zwei noch Erziehungsblogs liest, leg das Handy weg und schlaf. Dein Bauchgefühl, genährt aus Erfahrung und Liebe, ist oft besser als jeder Ratgeber.

2. Klare, wenige Regeln statt ewiger Diskussionen.
Kinder brauchen Orientierung, keine Verhandlungen wie vor dem Arbeitsgericht. Drei bis fünf klare Familienregeln reichen: Wir hauen nicht, wir hören zu, wir räumen – zumindest grob – wieder auf. Alles andere kann man besprechen. Konsequenz schlägt Perfektion.

Gerade für die Trotz- und Wackelzahnpubertätsjahre von etwa eins bis sechs hat uns das Buch artgerecht – Das andere Kleinkinderbuch von Nicola Schmidt sehr geholfen. Es erklärt anschaulich, warum kleine Kinder fühlen, wie sie fühlen – und wie man Gefühlsstürme liebevoll begleitet, ohne sich selbst zu verlieren. Pragmatisch, warmherzig, ohne erhobenen Zeigefinger.

3. Handy-Hygiene für alle.
Ladestation im Flur, handyfreie Zonen beim Essen und in der ersten Stunde nach dem Aufwachen und vor dem Schlafen. Und: Bildschirmzeiten gemeinsam festlegen, auch für uns Erwachsene. Kinder halten sich eher an Regeln, die für alle gelten.

4. Plane Puffer ein, nicht nur Termine.
Der größte Stress entsteht durch zu enge Taktung. Wer um 16 Uhr einen Zahnarzttermin hat und um 15:45 Uhr noch schnell einkaufen will, verliert. Mit Kindern dauert alles 20 Prozent länger. Wer das einplant, bleibt freundlicher. Und wer zu spät kommt, entschuldigt sich – auch bei Kindern. Das ist Vorbild.

5. Hol dir dein Dorf zurück.
Frag Nachbarn, Freunde, andere Eltern. Biete Fahrgemeinschaften an, tausche Babysitter-Abende, sag ehrlich, wenn du Hilfe brauchst. Die meisten warten nur darauf, gefragt zu werden. Und Großeltern per Videoanruf zum Vorlesen einzuspannen ist besser als gar kein Kontakt.

6. Achte auf dich – ohne schlechtes Gewissen.
Mit über 40 merkst du: Ohne Schlaf, Bewegung und mal eine Stunde für dich bist du kein guter Erzieher, sondern eine wandelnde Gereiztheit. Sport, Spaziergang allein, ein Abend mit Freunden – das ist kein Egoismus, das ist Wartung. Ein müder, leerer Akku lädt kein Kinderherz auf.

7. Humor schlägt Erziehungsdogma.
Wenn morgens die Brotdose im Müll, der Turnbeutel in der Schule und ein Schuh im Kühlschrank liegt – lache. Wenn dein Kind dir erklärt, dass Zähneputzen „die Zähne traurig macht“ – lache und putze trotzdem. Kinder, die mit Humor groß werden, lernen: Fehler sind normal, das Leben ist reparabel.

Fazit: Schwerer als früher – aber auch bewusster, liebevoller, echter

Ja, Erziehung ist heute schwieriger als vor 20 Jahren. Weil die Welt komplexer ist. Weil wir mehr wissen und mehr wollen. Weil wir Beruf, Familie, eigene Eltern und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bringen müssen, der eigentlich zu klein ist. Und weil wir als späte Eltern zwar viel Lebenserfahrung, aber eben auch weniger Nerven für schlaflose Nächte haben.

Aber: Wir erziehen auch reflektierter als früher. Wir fragen uns, wie es unserem Kind geht, nicht nur, ob es funktioniert. Wir entschuldigen uns, wenn wir zu laut waren. Wir lesen, wir lernen, wir wachsen mit. Unsere Kinder werden nicht perfekt – aber sie werden gesehen.

Neulich hat mein Großer nach einem anstrengenden Tag – Streit um Hausaufgaben, Tränen wegen eines verlorenen Fußballspiels, Versöhnung bei Pfannkuchen – zu mir gesagt: „Papa, heute war ein guter Tag. Ein bisschen anstrengend, aber gut.“ Genau so ist es. Anstrengend, aber gut.

Und wenn heute Abend wieder ein Lego-Männchen seinen Helm sucht, der Toast kalt wird und das Handy blinkt – dann lege ich das Handy weg, suche den Helm und denke: Dafür habe ich mich entschieden. Mitten im Leben, mit vollem Herzen, mit zwei kleinen Lehrmeistern, die mir jeden Tag zeigen, was wirklich zählt.

Es ist schwieriger als früher. Aber es lohnt sich mehr denn je.

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